10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele

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Dialog mit Kunden ermöglichen

Blogs sind der ideale Weg, die eigene Kommunikation mit Kunden zu verbessern. Dank integrierter Bordmittel, wie beispielsweise der Kommentarfunktion, lassen sich ohne großen Aufwand Stimmungen einfangen. Zudem ermöglichen Kommentare geführte Interaktionen mit der anwesenden Zielgruppe.

Suchmaschinenoptimierung

Ein Blog ist in Suchmaschinenfragen weitaus dynamischer, als ein Online-Shop bzw. eine Unternehmens-Webseite. Aktualisierte und neue Inhalte werden schneller von Google & Co aufgegriffen und können das eigene Unternehmen somit schneller auf vordere Ränge platzieren. Zudem lassen sich Blogs besser und einfacher mit branchenzugehörigen Webseite verlinken, was einer Suchmaschinenoptmieriung ebenfalls dienlich ist. Sucht ein potentieller Neukunde über Google beispielsweise nach Sportschuhen, über die Sie erst vor kurzem im Blog berichtet haben, findet er so unter anderem auch zu Ihrem Online-Shop – ein idealer Weg zur Gewinnung von Neukunden.

Professionalität und Kompetenz zeigen

Mit dem Bloggen über die Kernthemen des eigenen Unternehmens zeigt man sich zum einen interessiert und kann zum anderen einen professionellen und kompetenten Eindruck bei seiner Zielgruppe hinterlassen. Auch dieser Faktor vermittelt den Kunden ein gutes Gefühl, schafft Vertrauen und erhöht die Reputation.

Werbekanal

Neben allgemeinen Themen, internen Bekanntmachungen oder Leitfäden zu Produkten lassen sich Blogs auch ideal zum Product-Placement nutzen. Mit der Vorstellung neuer oder besonders interessanter Produkte (zum Beispiel Fan-Bekleidung zur Weltmeisterschaft) erhöhen Sie sicher den Umsatz des Shops, ohne Extrakosten für Werbung einplanen zu müssen.

Marktforschungsinstrument

Durch das Einstellen neuer oder geplanter Produkte lassen sich schon vorab Meinungen und Wünsche der Kunden verfolgen. Das gibt einen Ausblick auf die zu erwartende Nachfrage und zeigt gleichzeitig, welche Produkte bei den Kunden besonders gut bzw. schlecht ankommen. Auch Umfragen zu Abläufen des Shops oder dem Support lassen sich schnell und unkompliziert realisieren.

Kritik-Management

Sollte das eigene Unternehmen einmal in Kritik geraten, passiert das meistens abseits des eigenen Einflussbereiches. Sei es in Foren mehr oder weniger anonym, oder an anderen Stellen im Netz. Oftmals bekommen Shopbetreiber diese Kritik gar nicht erst mit und können kaum entsprechend reagieren. Ein Blog bietet die Möglichkeit, diese Kritik zu führen und entsprechend zu einzugreifen. So lassen sich zum Beispiel Gründe anführen oder Gegenmaßnahmen einleiten. Das schafft Vertrauen und ermöglicht einen besseren Überblick zum eigenen Ruf bei den Kunden.

Kundenbindung

Stellt das Blog einen echten Mehrwert für die Kunden dar, wird es oft besucht. Wirkt der Blog-Auftritt sympathisch und „echt“, suggeriert es den Kunden ein gutes Gefühl beim Shoppen im angeschlossenen Online-Shop. Durch die Anti-Anonymisierung kann die Kundenbindung enorm gesteigert werden.

Kommunikationskanal mit hoher Aktualität

Blogs lassen sich schnell und einfach mit Inhalten füllen, dabei ist es egal ob Videos, Bilder, Slideshows oder sonstige Elemente eingebunden werden sollen; die Handhabung ist kinderleicht und auch von Personen ohne Programmierkenntnisse durchzuführen. Das ermöglicht eine stets aktuelle, durch andere Mitarbeiter vertretungsfähige Kommunikation. Als Betreiber ist man nicht auf externe Dienstleister angewiesen und kann auch bei Krisen (Telefonausfall, technische Problem in der Abwicklung oder ähnlichem) schnell reagieren und die Kunden informieren.

Vertrauen aufbauen

Durch die Vorstellung eigener Mitarbeiter (siehe Beispiele im Verlauf des Artikels) oder die Steigerung der Transparenz durch das Zulassen von Dialogen bzw. Kommentaren, baut man bei Kunden unmittelbar ein Vertrauensgefühl auf und schafft somit eine höhere Konversion im Shop.

Reichweite erhöhen

Gute Artikel in Blogs werden verlinkt, sei es in anderen Blogs, bei Facebook, per E-Mail oder Twitter – Der Artikel und damit das Blog gewinnt an Reichweite. Zusätzlich bietet ein Blog wie erwähnt hohe Potentiale bei der Auffindbarkeit von Suchmaschinen.

 

Praxis-Beispiele

Wie ein Online-Shop seinen Blog am besten einsetzt bzw. betreibt, lässt sich natürlich nicht generalisieren und hängt immer von verschiedenen Faktoren wie Zielgruppe, Marktgröße oder den selbst gesteckten Zielen ab. Wir haben daher bewusst verschiedene Beispiele aufgenommen und wollen zeigen, dass sich neben den inhaltlich oder technisch aufwändigen Blogs von Zalando bzw. yalook, auch kleinere Angebote wie beispielsweise die Blogs von Feinschmecker-Olivenöl.de für ihre Betreiber lohnen können.

Beispiel 1: mirapodo

Ein wirklich gelungenes Beispiel eines Shop-Blogs ist den Machern von mirapodo gelungen. Neben Produktvorstellungen können sich die Kunden hier auch einen Blick hinter die Kulissen verschaffen und werden regelmäßig über anstehende Aktionen informiert.

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Beispiel 2: Zalando

Bleiben wir doch kurz bei den Online-Schuhläden. Auch Zalando hat verstanden, wie ein modernes Blog aussehen sollte und schafft vor allem mit Berichten über interne Ereignisse (z.B.: 2.000 Paar Schuhe für die Arche Berlin) Vertrauen und Sympathie.

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Beispiel 3: limango

Mit Fashion- und Pflege-Tipps sowie speziellen Aktionen, versucht limango, die Shopping-Community für Frauen, ihre Kunden zu überzeugen. Einen ähnlichen Weg geht das Blog der DePauli AG (herrenausstatter.de & fashionSister.de) unter dem Namen MODETAGEBUCH

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Beispiel4: yalook

Der zur Otto-Gruppe gehörende Online-Shop yalook bietet mit seinem Fashion-Blog ein sehr contentreiches Angebot und schafft so die Brücke vom Käufer zum Leser – und sicher auch vom Leser zum Kunden. Ebenfalls sehr aufwändig ist das Mode-Blog von Otto, unter dem Label “Two for Fashion“.

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Beispiel 5: YouTailor

Optisch schön gemacht, allerdings ein wenig leblos ist das Blog von YouTailor. Etwas mehr “Persönlichkeit”, Aktionen oder zusätzlicher Mehrwert in Form von interessanten Artikeln wäre hier wünschenswert.

10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis Beispiele

Beispiel 6: A better tomorrow

Wie man es hingegen schafft, seine Kunden aktiver ins Geschehen einzubinden, zeigt der Blog von A better tomorrow. Mit Aktionen, Tipps zu Events oder Wettbewerben schaffen die Macher eine interessante Basis um auch die eigenen Produkte gekonnt in Szene zu setzen.

10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis Beispiele

Beispiel 7:  Frontlineshop

Einen interessanten und ungewöhnlichen Weg gehen die Betreiber des Frontlineshop. Neben einer Blog-Version für Männer, halten Sie auch eine Extra-Version für Frauen bereit und bieten damit jeder Zielgruppe seinen eigenen Content. Die Blogs laufen unter dem Namen TO:WEAR.

10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis Beispiele

Beispiel 8: Spreadshirt

Auch die Betreiber des Spreadshirt-Blogs setzen auf Interaktion. Mit Wettbewerben, Tipps und Storys über die Macher, deren Erlebnisse (z.B.: Spreadshirt auf der next10) bieten sie Lesern und Kunden einen interessanten Mehrwert.

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Beispiel 9: Racheshop Blog

Auch das Blog des Racheshops ist hervorzuheben. Er zeichnet sich durch vielfälltigen Content aus und dürfte auch über themenrelevante Suchmaschinenanfragen gut gefunden werden. Durch unregelmäßige Produktvorstellungen oder News zum Shop leiten die Macher ihre Nutzer intelligent auf das eigene Shop-Angebot weiter.

10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis Beispiele

 

Beispiel 10: Feinschmecher Olivenöl

Das Blog von Feinschmecker-Olivenöl.de zeigt beispielhaft, wie man auch mit kleinem Aufwand interessanten Content bieten kann. So werden zum Beispiel Einblicke in die kommende Produktlinie gewährt oder spezielle Aktionen für die Leser gestartet.

10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis Beispiele

 

 

Die Interaktion vieler Nutzer in den vorgstellten Beispielen zeigt deutlich, dass Blogs auch für den Online-Handel eine interessante Möglichkeit ist, an neuen “qualifizierten Traffic” zu gelangen. Blogs sind mehr als Suchmaschinenoptimierung – Sie geben dem Unternehmen ein Gesicht und schaffen Vertrauen. Die (neuen) Kunden kommen nach. Versprochen!

Haben Sie selbst Erfahrungen mit guten Shop-Blogs machen dürfen bzw. Tipps für weitere, gelungene Beispiele? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit.

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13 Kommentare

Alexander Köhler ist Geschäftsführer der Agentur Conpark. Er beschäftigt sich vorrangig mit Trends aus dem Bereich eCommerce, Social Commerce, Social Media und Corporate Blogs. Als Mitherausgeber der eCommerce Lounge ist er zuständig für Presse- & Marketingangelegenheiten sowie der Betreuung des Autoren-Teams. Weitere Infos via XING, Twitter oder Google+.

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Reaktionen Kommentare als RSS

  1. 10 Lesetipps der Woche für Shopbetreiber » Von Ulrich Hafenbradl » shopbetreiber-blog.de 11. Juni 2010 um 11:30 Uhr

    [...] 10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele [...]

  2. ecommerce » Twitter Trends 12. Juni 2010 um 10:48 Uhr

    10 Gründe für Blogs im eCommerce 10 Praxis-Beispiele…

  3. Stephan 14. Juni 2010 um 14:49 Uhr

    Auch wir nutzen, sowohl im B2B (www.keksgabel.de/gluecksblog) als auch im B2C (www.keksgabel24.de) den Blog zur Kundenbindung ein.

  4. Butterzart 15. Juni 2010 um 15:20 Uhr

    Wir bloggen über Trends, Neuigkeiten und unsere Erlebnisse aus der Welt der Kindermode, über unseren Online-Shop und über unsere Boutique in unserem http://www.kindermode-blog.net/ und das Feedback zeigt, dass unsere Leser es vor allen Dingen schätzen, die Menschen hinter dem Shop kennenzulernen.

  5. Ralf Zschemisch 15. Juni 2010 um 16:29 Uhr

    Ein eigenes Blog http://blog.r23.de zum Shop verwende ich nach sehr langer Lernphase für Hintergrund-Informationen über neue Fashion – Entwürfe http://blog.r23.de/category/r23-fashion/ über Änderungen am Shop-System http://blog.r23.de/category/r23de/ und selbstverständlich über Pop Art Fundstückehttp://blog.r23.de/category/allgemein/ für Pop Art Fans. Meine direkten Konkurrenten nutzen die Kommentarfunktion für den Spam für ihren Shop…. somit bin ich auf dem richtigen Weg. Zurzeit lese ich “Professionell bloggen mit WordPress” von “Tom Alby” und hoffe, dass ich die Quadratur des Kreises (Buisness Blogs) schaffe.

  6. patric 17. Juni 2010 um 01:02 Uhr

    auf fashionaire.de/blog wird über Shootings, Fashionshows, Kunst Neuerungen im Shop und über Eco Fashion Themen gepostet. Ein Klick drauf lohnt ;)
    http://fashionaire.de/blog

  7. 10 gute Gründe für Blogs im e-Commerce 21. Juni 2010 um 08:56 Uhr

    [...] Liste mit 10 guten Gründen für den Einsatz von Blogs im e-Commerce haben unsere Kollegen aus der ecommerce-lounge zusammen getragen. In ihrem Artikel liefern sie [...]

  8. Neues aus dem Online-Handel | Onlinelupe 21. Juni 2010 um 12:49 Uhr

    [...] beschäftigte man sich in der eCommerce-Lounge. Bezugnehmend auf eine Studie von Sebastian van Baal und Kai Hudetz erklärt Alexander Köhler [...]

  9. M. K. 21. Juni 2010 um 16:02 Uhr

    Echt interessanter Artikel. Mir ist jetzt auch erstmal konkret aufgefallen, dass es nun schon wirklich viele Shopblogs gibt und mir die Idee echt super gefällt und eine tolle Kommunikation ziwschen Kunde und Verkäufer (Blogger) stattfindet. Beide, aber ich denke doch vorrangig der Verkäufer, profitiert vor allem vom Bloggen. Oftmals hat man es ja generell schon, dass, wenn es kein direkter Shop-Blog ist, jedoch der Betreiber auf der Seite oft noch einen Blogbereich eingefügt hat. Man bekommt direktes Feedback vom Kunden oder fast-Kunden, da er direkt seine Meinung äußern und darauf gezielt reagiert werden kann. Zudem gewinnt der potenzielle Kunde bei guter Pflege des Blogs und der Kommentare hohes Vertrauen durch schnelle Rückmeldungen…mir gefällt diese Entwicklung und ich bin gespannt wie es weiter geht….

  10. inBlurbs » Lead Generierung In Social Media 15. Juli 2010 um 16:27 Uhr

    [...] 10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele [...]

  11. Kindermode Shoppifant 21. Juli 2010 um 21:03 Uhr

    Auch wir bloggen nicht nur über unsere Produkte, sondern auch über Events, wie kürzlich erst zum A40 Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg zwischen Duisburg und Dortmund (zu lesen : http://kindermode-shoppifant.de). Da bekommen die Kunden auch mal einen Einblick, was die Shopbetreiber abseits des Ecommerce so treiben.
    Auch Facebook ist für uns eine gute Möglichkeit.

  12. Sebastian 25. Juli 2010 um 12:14 Uhr

    Wir haben ebenfalls einen Blog in unseren Shop integriert, damit wir unsere Kunden über die Hintergründe unseres Treibens und Schaffens informieren können. Natürlich hilft uns Google dann auch, potentielle Besucher zu erreichen, die sich für den einen oder anderen Themenartikel begeistern können. Da Faireni.com ein komplett veganer Online Fair Trade Shop ist, finden sich unsere Blog-Artikel meist auch in diesem Segment wieder. Wer einen Blick darauf werfen will, folgt diesem Link: http://www.faireni.com/fairtrade-blog/

  13. Baby Geschenke bei Die Rehkids 13. November 2010 um 19:31 Uhr

    Wir haben seit 3 Monaten auch einen Blog, in dem wir unseren Kunden neue Produkte vorstellen, über unseren Laden und den Onlineshop berichten oder die neuesten Trends vorstellen. Der Blog kommt bei unseren Kunden gut an, da Sie so noch mehr über Die Rehkids erfahren.

  14. Baby Geschenke bei Die Rehkids 13. November 2010 um 19:33 Uhr

    Das hier ist übrigens der Blog: http://www.babygeschenke-blog.de/

  15. Amelie 24. November 2010 um 17:23 Uhr

    Hallo,

    herzlichen Dank für den informativen Beitrag zu den Blogs. Wir ( http://www.babylotta-shop.de )haben uns nun auch dazu entschlossen einen Blog zu betreiben.

    Zu finden ist der Blog unter folgender Adresse: http://www.babylotta-shop.de/blog/

    Herzliche Grüße

  16. Faschingskostüme für Kinder 23. Februar 2011 um 06:09 Uhr

    Vielen Dank für die gemeinsame Nutzung dieser Informationen finden Sie hier …

  17. Klaus Krebs 2. August 2011 um 22:23 Uhr

    Einen Blog zur Kundenbindung ist ok, ich habe auch einen außerhalb meiner Webseite. Aber allgemein ist eine gut Information des Kunden entscheidend – und dass muss kein Blog sein. Videos, Referenzen, Hintergrundinfos können auch auf normalen Webseiten optisch attraktiv sein.

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