10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele

Tags: Blogs, Conversion Optimierung, Facebook, Social Media, Vertrauen
Dialog mit Kunden ermöglichen
Blogs sind der ideale Weg, die eigene Kommunikation mit Kunden zu verbessern. Dank integrierter Bordmittel, wie beispielsweise der Kommentarfunktion, lassen sich ohne großen Aufwand Stimmungen einfangen. Zudem ermöglichen Kommentare geführte Interaktionen mit der anwesenden Zielgruppe.
Ein Blog ist in Suchmaschinenfragen weitaus dynamischer, als ein Online-Shop bzw. eine Unternehmens-Webseite. Aktualisierte und neue Inhalte werden schneller von Google & Co aufgegriffen und können das eigene Unternehmen somit schneller auf vordere Ränge platzieren. Zudem lassen sich Blogs besser und einfacher mit branchenzugehörigen Webseite verlinken, was einer Suchmaschinenoptmieriung ebenfalls dienlich ist. Sucht ein potentieller Neukunde über Google beispielsweise nach Sportschuhen, über die Sie erst vor kurzem im Blog berichtet haben, findet er so unter anderem auch zu Ihrem Online-Shop – ein idealer Weg zur Gewinnung von Neukunden.
Professionalität und Kompetenz zeigen
Mit dem Bloggen über die Kernthemen des eigenen Unternehmens zeigt man sich zum einen interessiert und kann zum anderen einen professionellen und kompetenten Eindruck bei seiner Zielgruppe hinterlassen. Auch dieser Faktor vermittelt den Kunden ein gutes Gefühl, schafft Vertrauen und erhöht die Reputation.
Werbekanal
Neben allgemeinen Themen, internen Bekanntmachungen oder Leitfäden zu Produkten lassen sich Blogs auch ideal zum Product-Placement nutzen. Mit der Vorstellung neuer oder besonders interessanter Produkte (zum Beispiel Fan-Bekleidung zur Weltmeisterschaft) erhöhen Sie sicher den Umsatz des Shops, ohne Extrakosten für Werbung einplanen zu müssen.
Marktforschungsinstrument
Durch das Einstellen neuer oder geplanter Produkte lassen sich schon vorab Meinungen und Wünsche der Kunden verfolgen. Das gibt einen Ausblick auf die zu erwartende Nachfrage und zeigt gleichzeitig, welche Produkte bei den Kunden besonders gut bzw. schlecht ankommen. Auch Umfragen zu Abläufen des Shops oder dem Support lassen sich schnell und unkompliziert realisieren.
Kritik-Management
Sollte das eigene Unternehmen einmal in Kritik geraten, passiert das meistens abseits des eigenen Einflussbereiches. Sei es in Foren mehr oder weniger anonym, oder an anderen Stellen im Netz. Oftmals bekommen Shopbetreiber diese Kritik gar nicht erst mit und können kaum entsprechend reagieren. Ein Blog bietet die Möglichkeit, diese Kritik zu führen und entsprechend zu einzugreifen. So lassen sich zum Beispiel Gründe anführen oder Gegenmaßnahmen einleiten. Das schafft Vertrauen und ermöglicht einen besseren Überblick zum eigenen Ruf bei den Kunden.
Kundenbindung
Stellt das Blog einen echten Mehrwert für die Kunden dar, wird es oft besucht. Wirkt der Blog-Auftritt sympathisch und „echt“, suggeriert es den Kunden ein gutes Gefühl beim Shoppen im angeschlossenen Online-Shop. Durch die Anti-Anonymisierung kann die Kundenbindung enorm gesteigert werden.
Kommunikationskanal mit hoher Aktualität
Blogs lassen sich schnell und einfach mit Inhalten füllen, dabei ist es egal ob Videos, Bilder, Slideshows oder sonstige Elemente eingebunden werden sollen; die Handhabung ist kinderleicht und auch von Personen ohne Programmierkenntnisse durchzuführen. Das ermöglicht eine stets aktuelle, durch andere Mitarbeiter vertretungsfähige Kommunikation. Als Betreiber ist man nicht auf externe Dienstleister angewiesen und kann auch bei Krisen (Telefonausfall, technische Problem in der Abwicklung oder ähnlichem) schnell reagieren und die Kunden informieren.
Vertrauen aufbauen
Durch die Vorstellung eigener Mitarbeiter (siehe Beispiele im Verlauf des Artikels) oder die Steigerung der Transparenz durch das Zulassen von Dialogen bzw. Kommentaren, baut man bei Kunden unmittelbar ein Vertrauensgefühl auf und schafft somit eine höhere Konversion im Shop.
Reichweite erhöhen
Gute Artikel in Blogs werden verlinkt, sei es in anderen Blogs, bei Facebook, per E-Mail oder Twitter – Der Artikel und damit das Blog gewinnt an Reichweite. Zusätzlich bietet ein Blog wie erwähnt hohe Potentiale bei der Auffindbarkeit von Suchmaschinen.
Praxis-Beispiele
Wie ein Online-Shop seinen Blog am besten einsetzt bzw. betreibt, lässt sich natürlich nicht generalisieren und hängt immer von verschiedenen Faktoren wie Zielgruppe, Marktgröße oder den selbst gesteckten Zielen ab. Wir haben daher bewusst verschiedene Beispiele aufgenommen und wollen zeigen, dass sich neben den inhaltlich oder technisch aufwändigen Blogs von Zalando bzw. yalook, auch kleinere Angebote wie beispielsweise die Blogs von Feinschmecker-Olivenöl.de für ihre Betreiber lohnen können.
Beispiel 1: mirapodo
Ein wirklich gelungenes Beispiel eines Shop-Blogs ist den Machern von mirapodo gelungen. Neben Produktvorstellungen können sich die Kunden hier auch einen Blick hinter die Kulissen verschaffen und werden regelmäßig über anstehende Aktionen informiert.
Beispiel 2: Zalando
Bleiben wir doch kurz bei den Online-Schuhläden. Auch Zalando hat verstanden, wie ein modernes Blog aussehen sollte und schafft vor allem mit Berichten über interne Ereignisse (z.B.: 2.000 Paar Schuhe für die Arche Berlin) Vertrauen und Sympathie.
Beispiel 3: limango
Mit Fashion- und Pflege-Tipps sowie speziellen Aktionen, versucht limango, die Shopping-Community für Frauen, ihre Kunden zu überzeugen. Einen ähnlichen Weg geht das Blog der DePauli AG (herrenausstatter.de & fashionSister.de) unter dem Namen MODETAGEBUCH
Beispiel4: yalook
Der zur Otto-Gruppe gehörende Online-Shop yalook bietet mit seinem Fashion-Blog ein sehr contentreiches Angebot und schafft so die Brücke vom Käufer zum Leser – und sicher auch vom Leser zum Kunden. Ebenfalls sehr aufwändig ist das Mode-Blog von Otto, unter dem Label “Two for Fashion“.
Beispiel 5: YouTailor
Optisch schön gemacht, allerdings ein wenig leblos ist das Blog von YouTailor. Etwas mehr “Persönlichkeit”, Aktionen oder zusätzlicher Mehrwert in Form von interessanten Artikeln wäre hier wünschenswert.
Beispiel 6: A better tomorrow
Wie man es hingegen schafft, seine Kunden aktiver ins Geschehen einzubinden, zeigt der Blog von A better tomorrow. Mit Aktionen, Tipps zu Events oder Wettbewerben schaffen die Macher eine interessante Basis um auch die eigenen Produkte gekonnt in Szene zu setzen.
Beispiel 7: Frontlineshop
Einen interessanten und ungewöhnlichen Weg gehen die Betreiber des Frontlineshop. Neben einer Blog-Version für Männer, halten Sie auch eine Extra-Version für Frauen bereit und bieten damit jeder Zielgruppe seinen eigenen Content. Die Blogs laufen unter dem Namen TO:WEAR.
Beispiel 8: Spreadshirt
Auch die Betreiber des Spreadshirt-Blogs setzen auf Interaktion. Mit Wettbewerben, Tipps und Storys über die Macher, deren Erlebnisse (z.B.: Spreadshirt auf der next10) bieten sie Lesern und Kunden einen interessanten Mehrwert.
Beispiel 9: Racheshop Blog
Auch das Blog des Racheshops ist hervorzuheben. Er zeichnet sich durch vielfälltigen Content aus und dürfte auch über themenrelevante Suchmaschinenanfragen gut gefunden werden. Durch unregelmäßige Produktvorstellungen oder News zum Shop leiten die Macher ihre Nutzer intelligent auf das eigene Shop-Angebot weiter.

Beispiel 10: Feinschmecher Olivenöl
Das Blog von Feinschmecker-Olivenöl.de zeigt beispielhaft, wie man auch mit kleinem Aufwand interessanten Content bieten kann. So werden zum Beispiel Einblicke in die kommende Produktlinie gewährt oder spezielle Aktionen für die Leser gestartet.

Die Interaktion vieler Nutzer in den vorgstellten Beispielen zeigt deutlich, dass Blogs auch für den Online-Handel eine interessante Möglichkeit ist, an neuen “qualifizierten Traffic” zu gelangen. Blogs sind mehr als Suchmaschinenoptimierung – Sie geben dem Unternehmen ein Gesicht und schaffen Vertrauen. Die (neuen) Kunden kommen nach. Versprochen!
Haben Sie selbst Erfahrungen mit guten Shop-Blogs machen dürfen bzw. Tipps für weitere, gelungene Beispiele? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit.

Alexander Köhler ist Geschäftsführer der Agentur Conpark. Er beschäftigt sich vorrangig mit Trends aus dem Bereich eCommerce, Social Commerce, Social Media und Corporate Blogs. Als Mitherausgeber der eCommerce Lounge ist er zuständig für Presse- & Marketingangelegenheiten sowie der Betreuung des Autoren-Teams. Weitere Infos via XING, Twitter oder Google+.
Weiterlesen
-
12. Januar 2010
Blogs und Social Media im eCommerce
Der Online-Handel hat 2009 rund die Hälfte des deutschen Versandhandels-Umsatzes ausgemacht. 2010 wird... -
13. Januar 2010
8 Gründe, warum Online Shops optimierte...
Um Traffic auf Online Shops zu bringen, verwenden Shop-Betreiber nicht selten große Budgets.... -
25. Mai 2010
Ein ♥ für Blogs: Unsere Empfehlungen ...
Die Aktion „Ein Herz für Blogs“ startet heute bereits zum dritten Mal. Ursprünglich... -
27. Juli 2010
Bausteine für den eCommerce-Erfolg – ...
Mit Social Networks lässt sich bereits Staat machen – wie im Falle Barack...
-
12. Januar 2012
Professioneller Linkaufbau für bessere ...
Die organische Suchmaschinenoptimierung bietet vielen Online Shops... -
10. Januar 2012
Nach Panda- & Freshness-Update: 12 ...
Die Suchmaschinen entwickeln ihre Algorithmen ständig weiter... -
21. Dezember 2011
Interview: Spenden 2.0 – ein Onlin...
Online Shops gibt es viele und beinahe... -
11. November 2011
Tag 2 der Conversion Conference in Hambu...
Der zweite Tag der Conversion Conference 2011...
-
Internet World
Am 27.03.2012 - 28.03.2012 in München
-
Praktikant(in) im Bereich Search & Social-Media-Advertising (Client Services)
Bei TowerConsult GmbH in Jena -
Marketingmitarbeiter (m w) – Standort München
Bei PayPort GmbH in München -
Praktikum PR und Social Media
Bei Flip4 GmbH (FLIP4NEW) in Frankfurt -
Suchmaschinenoptimierer/in
Bei Versandhaus Walz GmbH in Bad Waldsee -
Praktikanten (m/w) Produktentwicklung Website
Bei 7trends-Enamora GmbH in Berlin
-
Workshop eCommerce auf Facebook
Berliner Brandung -
Das MedienKombinat realisiert frische, interaktive Website für tegut… – die neue tegut.com
das Medienkombinat GmbH -
Preissau.de eröffnet ersten Live-Shop auf Facebook
Entertainment Shopping Europe GmbH -
Social Commerce: Demandware stellt Facebook-Shop Prototypen vor
Demandware GmbH -
Broschüre von netz98 identifiziert “Zukunftsthemen im E-Commerce 2011”
netz98 new media GmbH




























[...] 10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele [...]
…
10 Gründe für Blogs im eCommerce 10 Praxis-Beispiele…
Auch wir nutzen, sowohl im B2B (www.keksgabel.de/gluecksblog) als auch im B2C (www.keksgabel24.de) den Blog zur Kundenbindung ein.
Wir bloggen über Trends, Neuigkeiten und unsere Erlebnisse aus der Welt der Kindermode, über unseren Online-Shop und über unsere Boutique in unserem http://www.kindermode-blog.net/ und das Feedback zeigt, dass unsere Leser es vor allen Dingen schätzen, die Menschen hinter dem Shop kennenzulernen.
Ebenfalls ein guter Artikel zum Thema: http://www.usabilityblog.de/2010/02/einsatzbereiche-von-blogs-fur-ihren-webauftritt-fallbeispiel-hessnatur/
Ein eigenes Blog http://blog.r23.de zum Shop verwende ich nach sehr langer Lernphase für Hintergrund-Informationen über neue Fashion – Entwürfe http://blog.r23.de/category/r23-fashion/ über Änderungen am Shop-System http://blog.r23.de/category/r23de/ und selbstverständlich über Pop Art Fundstückehttp://blog.r23.de/category/allgemein/ für Pop Art Fans. Meine direkten Konkurrenten nutzen die Kommentarfunktion für den Spam für ihren Shop…. somit bin ich auf dem richtigen Weg. Zurzeit lese ich “Professionell bloggen mit WordPress” von “Tom Alby” und hoffe, dass ich die Quadratur des Kreises (Buisness Blogs) schaffe.
auf fashionaire.de/blog wird über Shootings, Fashionshows, Kunst Neuerungen im Shop und über Eco Fashion Themen gepostet. Ein Klick drauf lohnt ;)
http://fashionaire.de/blog
[...] Liste mit 10 guten Gründen für den Einsatz von Blogs im e-Commerce haben unsere Kollegen aus der ecommerce-lounge zusammen getragen. In ihrem Artikel liefern sie [...]
[...] beschäftigte man sich in der eCommerce-Lounge. Bezugnehmend auf eine Studie von Sebastian van Baal und Kai Hudetz erklärt Alexander Köhler [...]
Echt interessanter Artikel. Mir ist jetzt auch erstmal konkret aufgefallen, dass es nun schon wirklich viele Shopblogs gibt und mir die Idee echt super gefällt und eine tolle Kommunikation ziwschen Kunde und Verkäufer (Blogger) stattfindet. Beide, aber ich denke doch vorrangig der Verkäufer, profitiert vor allem vom Bloggen. Oftmals hat man es ja generell schon, dass, wenn es kein direkter Shop-Blog ist, jedoch der Betreiber auf der Seite oft noch einen Blogbereich eingefügt hat. Man bekommt direktes Feedback vom Kunden oder fast-Kunden, da er direkt seine Meinung äußern und darauf gezielt reagiert werden kann. Zudem gewinnt der potenzielle Kunde bei guter Pflege des Blogs und der Kommentare hohes Vertrauen durch schnelle Rückmeldungen…mir gefällt diese Entwicklung und ich bin gespannt wie es weiter geht….
[...] 10 Gründe für Blogs im eCommerce + 10 Praxis-Beispiele [...]
Auch wir bloggen nicht nur über unsere Produkte, sondern auch über Events, wie kürzlich erst zum A40 Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg zwischen Duisburg und Dortmund (zu lesen : http://kindermode-shoppifant.de). Da bekommen die Kunden auch mal einen Einblick, was die Shopbetreiber abseits des Ecommerce so treiben.
Auch Facebook ist für uns eine gute Möglichkeit.
Wir haben ebenfalls einen Blog in unseren Shop integriert, damit wir unsere Kunden über die Hintergründe unseres Treibens und Schaffens informieren können. Natürlich hilft uns Google dann auch, potentielle Besucher zu erreichen, die sich für den einen oder anderen Themenartikel begeistern können. Da Faireni.com ein komplett veganer Online Fair Trade Shop ist, finden sich unsere Blog-Artikel meist auch in diesem Segment wieder. Wer einen Blick darauf werfen will, folgt diesem Link: http://www.faireni.com/fairtrade-blog/
Wir haben seit 3 Monaten auch einen Blog, in dem wir unseren Kunden neue Produkte vorstellen, über unseren Laden und den Onlineshop berichten oder die neuesten Trends vorstellen. Der Blog kommt bei unseren Kunden gut an, da Sie so noch mehr über Die Rehkids erfahren.
Das hier ist übrigens der Blog: http://www.babygeschenke-blog.de/
Hallo,
herzlichen Dank für den informativen Beitrag zu den Blogs. Wir ( http://www.babylotta-shop.de )haben uns nun auch dazu entschlossen einen Blog zu betreiben.
Zu finden ist der Blog unter folgender Adresse: http://www.babylotta-shop.de/blog/
Herzliche Grüße
Vielen Dank für die gemeinsame Nutzung dieser Informationen finden Sie hier …
Einen Blog zur Kundenbindung ist ok, ich habe auch einen außerhalb meiner Webseite. Aber allgemein ist eine gut Information des Kunden entscheidend – und dass muss kein Blog sein. Videos, Referenzen, Hintergrundinfos können auch auf normalen Webseiten optisch attraktiv sein.