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Thema: Recht

Die größten rechtlichen Haftungsfallen für Shopbetreiber – Teil 1: Die Widerrufsbelehrung

Die größten rechtlichen Haftungsfallen für Shopbetreiber   Teil 1: Die WiderrufsbelehrungDie Betreiber von Onlineshops sehen sich einer strengeren Kontrolle durch Mitbewerber und Rechteinhaber ausgesetzt, als dies im klassischen stationären Handel der Fall ist. Durch die unmittelbare Aufrufbarkeit der Angebote und der Prüfung derselben treten Rechtsverletzungen vermehrt zu Tage, die dann auch Gegenstand von Abmahnungen sein können. In diesem Beitrag geht es darum, Onlineshopbetreibern mögliche Haftungsrisiken und Haftungsfallen aufzuzeigen. Dabei richten sich die Ausführungen in dieser achtteiligen Beitragsreihe sowohl an den bereits im Markt tätigen Onlineshopbetreiber als auch die Unternehmer oder Personen, die als Start-Up oder Ausgliederung aus einem bestehenden Unternehmen den Start eines Onlineshops planen.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – Die aktuelle Haftungsfalle für Onlinehändler

Allgemeine Geschäftsbedingungen   Die aktuelle Haftungsfalle für OnlinehändlerAktuell häufen sich die wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen, die sich mit dem Inhalt von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) beschäftigen. Insbesondere aufgrund der leichten Auffindbarkeit entsprechender Klauseln über Internetsuchmaschinen oder die Suchfunktion von Internetportalen ergibt sich hier die Möglichkeit, entsprechende Abmahnungen auszusprechen. Grundsätzlich sind alle Regelungen in den AGB abmahnfähig. Spätestens seit der letzten Änderung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) sind auch alle Regelungen, die in den AGB enthalten sind, ggf. auf den wettbewerbsrechtlichen Prüfstand zu stellen und im Falle der Unzulässigkeit auch abmahnfähig.

Dies müssten Onlinehändler berücksichtigen, insbesondere wenn die Regelungen in den AGB vor Jahren erstellt wurden und ggf. aufgrund aktueller gesetzlicher Regelungen oder entsprechender gerichtlicher Entscheidungen ggf. nicht mehr rechtssicher verwendbar sind.

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Trusted Shops bietet Whitepaper zum neuen Widerrufsrecht

Trusted Shops bietet Whitepaper zum neuen WiderrufsrechtAb dem 11. Juni 2010 ändern sich die Rechte zum Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen erneut (wir berichteten). Dies gilt für alle, die im Internet Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Um als Shopbetreiber auch in Zukunft auf der sicheren Seite zu sein, erklärt Trusted Shops in einem kostenlosen Whitepaper, was sich für Online-Händler ändert. Zudem erhalten Shopbetreiber Musterformulierungen für den praktischen Einsatz in ihrem Online-Shop.

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Verletzung von Markenrechten durch KeyWords bei Google AdWords?

Verletzung von Markenrechten durch KeyWords bei Google AdWords?Entsteht eine Verletzung von Markenrechten durch KeyWords bei Google AdWords? Diese Frage muss aktuell der Bundesgerichthof in einem durch Kanzlei volke2.0 geführten Verfahren entscheiden und hatte dazu Anfang 2009 (Beschluss vom 22.01.2009, Az.: I ZR 125/07) dem Europäischen Gerichtshof folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt: „Ist die Verwendung einer fremden Markenbezeichnung als Keyword bei Google AdWords zu dem Zweck, dass die eigene Werbung bei einer Suche nach der fremden Marke in der von den Suchergebnissen abgetrennten Anzeigenspalte erscheint, eine markenmäßige Benutzung?“

Nunmehr hat der Europäische Gerichtshof (Beschluss vom 26.03.2010, Az.: C- 91/09) seine Ansicht zu dieser Frage geäußert. Danach gilt:

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Keine Maßangaben im Shop können Bagatellverstoß sein

Keine Maßangaben im Shop können Bagatellverstoß seinOnlinehändler, die z.B. Computerbildschirme oder Fernseher anbieten, müssen für die Bezeichnung der Bildschirmdiagonalen die erforderlichen Zentimeterangaben machen und können dabei zusätzlich auch eine Angabe in Zoll tätigen. Dies begründet sich darin, dass im Januar 2010 die sog. Einheitenverordnung geändert worden ist, wonach die Darstellung beider Vorgaben zulässig ist. Die Regelung schreibt folgendes vor:

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Änderung des Widerrufsrechts zum 11.06.2010

Änderung des Widerrufsrechts zum 11.06.2010Mit Wirkung zum 11.06.2010 ändern sich die Rechte zum Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen erneut. Dies geht aus dem „Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht“ (PDF) hervor, dass bereits im Jahr 2009 durch den Gesetzgeber verabschiedet worden war. Folgende Änderungen sieht die gesetzliche Neuregelung der Rechtsvorschriften vor:

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Rechtliche Regeln zur Twitter-Nutzung für Shopbetreiber

Rechtliche Regeln zur Twitter Nutzung für ShopbetreiberNunmehr ist eine erste gerichtliche Entscheidung bekannt geworden, die sich mit Unterlassungsansprüchen im Rahmen der Nutzung eines Twitter-Accounts beschäftigt. Mit Datum vom 20. April 2010 hat das Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung erlassen (Az.: 3-08 U 46/10) die sich mit Handlungen über einen Twitter-Account beschäftigt. In Anspruch genommen wurde ein Twitter-Account Inhaber, der über seinen Twitter-Account Links verbreitet, die auf Internetseiten verlinkt haben, auf denen nach Ansicht des Anspruchsführers wahrheitswidrig und mithin rechtswidrige Äußerungen vorhanden waren. Die Verbreitung dieser Links wurde seitens des Gerichtes als wettbewerbswidrig und damit rechtswidrig angesehen, so dass im Rahmen des einstweiligen Verfügungsverfahrens ein Unterlassungsanspruch bejaht wurde.

Anlässlich dieses Urteils sollten auch Onlineshopbetreiber, die einen Twitter-Account nutzen, sich „vor Augen führen“ dass für die Nutzung eines Twitter-Accounts rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen. Diese werden nachfolgend stichpunktartig dargestellt:

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BITKOM fordert Überprüfung des Abmahn-Rechts

BITKOM fordert Überprüfung des Abmahn RechtsDer Hightech-Verband BITKOM fordert, das derzeit geltenden Abmahn-Recht zu überprüfen und damit dem Missbrauch von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen Einhalt zu gebieten. Besonders die Praktik, des gezielten Durchsuchens der Online-Angebote vieler Händler durch Anwälte wird von BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer kritisiert. „Viele Online-Händler können die unüberschaubaren Informationspflichten für Verbraucher auch bei gutem Willen kaum einhalten“. Um die „systematische Abkassierung“ einiger Anwälte zu stoppen, fordert Scheer im Falle einer Erstabmahnung eine Obergrenze für Anwaltsgebühren.

Häufiger Grund für Abmahnungen, so BITKOM, sind Fehler bei der Widerrufsbelehrung, welche am 11. Juni nochmals aktualisiert in Kraft tritt. Eine Möglichkeit, sich in diesem Feld wirksam vor Abmahnungen zu schützen, bietet das vom Bundesjustizministerium herausgegebenes Muster für die Widerrufserklärung.

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OLG Hamm: Ausschluss des Widerrufsrechts beim Verkauf von CD/DVD

OLG Hamm: Ausschluss des Widerrufsrechts beim Verkauf von CD/DVDDas OLG Hamm ist in der Vergangenheit zweifelsohne häufiger durch “interessante” Urteile zum Fernabsatzrecht aufgefallen. Über eine besonders interessante wie merkwürdige Entscheidung des OLG Hamm zum Ausschluss des Widerrufsrechts beim Verkauf von CD/DVD Artikeln wollen wir nachfolgend berichten. So galt es bislang als Standard für Händler, im Rahmen von Widerrufsbelehrungen das Widerrufsrecht bei Verkäufen von CD/DVD Artikeln entsprechend § 312 d Abs. 4 Nr. 2 BGB für den Fall ausschließen zu können, dass:

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Vorsicht bei Einschränkungen des Widerrufsrechts

Vorsicht bei Einschränkungen des WiderrufsrechtsImmer wieder ist Inhalt von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen die Belehrung über das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Neben der Verwendung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben sollten Onlineshopbetreiber jedoch auch unnötige Ergänzungen und Erweiterungen vermeiden, die ggf. als Einschränkung des Widerrufsrechtes angesehen werden können.
Ein solcher Fall hatte das Landgericht Bochum LG Bochum (Urteil vom 01.09.2009, Az.: I-12 O 163/09) im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens zu entscheiden.

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