Die 10 häufigsten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops
- Duplicate-Content bei den Produktbeschreibungen
Dieses Problem kann auftauchen, wenn Sie für Ihre Produktbeschreibungen die vorgefertigten Beschreibungen nutzen, die von den Produktanbietern für die Produkte automatisch mitgeliefert werden. Da diese Texte unverändert auch von Tausenden anderen Shop-Betreibern übernommen werden, entsteht hier eine Duplicate-Content-Problematik, die durch das individuelle Texten von Produktbeschreibungen zu lösen ist.
- Alt-Tags bei Bildern nicht optimal genutzt
Google versucht Ihre Bilder genauso wie den Text auszulesen. Kann ein Bild nicht angezeigt werden, so erscheint der Alt-Tag (Alternativ Beschreibung) anstelle des Bildes, damit der User erkennen kann, welches Bild hier normalerweise zu sehen wäre. Dieser Alt-Tag sollte aus SEO Gesichtspunkten im Optimalfall das Produkt bzw. das jeweilige Keyword beinhalten, das hier gezeigt wird.
- Kein SMO um das Angebot publik zu machen
Um das eigene Angebot im Netz bekannter zu machen, sollten aus Social-Media-Optimization-Gesichtspunkten einige Aspekte beachtet werden, die eine Aufnahme bei Social-Media-Diensten erleichtern bzw. erhöhen. Dazu gehören beispielsweise die Einbindung von Schaltflächen (z.B. Share-Buttons) zur erleichterten Aufnahme bei Social-Bookmarking-Diensten, das Anbieten von RSS-Feeds sowie der Kundenkontakt im soweit vorhandenen Blog.
- Google base “Befüllung” für die Produktsuche nicht vorgenommen
Produkte, die in der Google-Produktsuche angezeigt werden sollen, können über eine API in Google base eingelesen werden und mit Beschreibungen versehen werden. Werden die Produkte nicht bei Google base eingestellt, so tauchen Sie auch nicht in der Google Produktsuche auf.
- Keine robots.txt welche unnötige Inhalte für den Bot unzugänglich macht
Eine robots.txt Datei schützt bestimmte Bereiche einer Website, welche die Bots nicht einlesen sollen, da diese z.B. Duplicate Content enthalten oder an Ihnen gerade gearbeitet wird. Ist keine robots.txt vorhanden, würde der Googlebot auch die Bereiche scannen, die dafür nicht vorgesehen sind, und indizieren.
- Unzureichende oder keine Title Tags bei den Produkten
Auch hier empfiehlt es sich, die Title Tags der Seiten ähnlich den Alt-Tags mit dem bestimmten Produkt bzw. mit dem jeweiligen Keyword, auf das optimiert werden soll, zu versehen (z.B. DSL-Vertrag). Variation und Uniqueness ist hierbei von Vorteil.
- Unzureichende oder keine Meta-Description bei den Produkten
Da oft auch Produkte aus dem Shop in den Suchergebnissen zu finden sind, empfiehlt es sich hier die Meta-Description anzupassen und zu optimieren, um den Besucher zum Klicken zu animieren. Beispiel: „Produkt xy mit bester Qualität und freier Lieferung für nur 9,99€“.
- Den Shop Namen vorne im Title-Tag aufführen
Da nach dem Google-Algorithmus dem zuerst genannten Begriff im Title-Tag mehr Relevanz zugeschrieben wird als den weiter hinten genannten Begriffen, sollte ein zu optimierendes Keyword zuerst und dann erst der Shop-Name genannt werden.
- Keine oberste Ebene mit uniquem Content
Da die erste Ebene, die von der Startseite aus auf Unterseiten verlinkt, die wichtigste Ebene ist, sollte vor allem hier ein besonderer Wert auf guten und vor allem uniquen Content gelegt werden. Aber nicht nur die oberste Ebene (respektive die Startseite) ist unter diesem Gesichtspunkt gesondert zu behandeln. Auch die einzelnen Produkte, welche meist in tieferen Ebenen liegen, also erst durch ein bis zwei Klicks erreicht werden, sollten soweit wie möglich mit uniquem Content ausgestattet sein (s. auch Duplicate Content Problematik)
- Keine Ausklammerung der internen Suchergebnis-Seiten für Google
Um dem Googlebot das Crawlen zu erleichtern und zu verhindern, dass unübersichtliche interne Suchergebnis-Seiten im Google-Index erscheinen und der User damit ein Ergebnis erhält, mit dem er nicht wirklich etwas anfangen kann, sollte man gerade bei Shop-Seiten dafür sorgen, dass die internen Suchergebnisseiten per „Noindex“ für den Google-Bot ausgeschlossen werden.
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Reaktionen 
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- delicious Links: 08. May 2010 | miZine
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von SEOnaldo, Christoph Brenner, Daniel Nitz, Daniel Nitz, Kai Spriestersbach und anderen erwähnt. Kai Spriestersbach sagte: RT @brense: Die 10 häufigsten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops: http://bit.ly/chBIvZ via @ecommercelounge [...]
Ich halte auch den Aufbau den Onlieshops für sehr wichtig.
Stickwort: Themen- bzw. Keyword-Hubs, (Kategorien)
Es ist meiner Meinung nach auch Wichtig in welcher Reihenfolge der HTML-Quellcode geschrieben wurde…
Sprich der Main-Content (Bspw. Produktbeschreibung) sollte immer ganz oben im Quellcode sein!, da die Information die Wichtigste ist… und somit direkt vom Crawler gelesen wird…
Ansonsten sind das die Standard Infos über SEO und Online Shops…
Flache Menuhierarchien, Text- statt Bildlinks (z.B. im Hauptmenu), “sprechende”, statische URLs statt dynamischer oder stark parametrisierter URLs und eine gute Strategie zur Handhabung ausgelisteter Produkte – z.B. durch Umleitungen oder auf den speziellen Fall zugeschnittene Fehlerseiten – sind meiner Meinung nach auch unverzichtbar.
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[...] Die 10 häufigsten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung… [...]
Thema DC in Produktbeschreibungen: Es soll ja Shops geben, die Monat für Monat tausende neue Produkte eingespielt bekommen. Ein individuelles Texten ist dort praktisch nicht möglich. Oder: ein Shop möchte bestimmte Produkte nur der Vollständigkeit halber führen, ohne Ambitionen, dass Sie über die Suchmaschinen gefunden werden. Aus diesen Richtungen stellt sich die differenziertere Frage: wird DC in Produktbeschreibungen tatsächliche _bestraft_, oder kommt man mit damit nur einfach nicht _nach vorne_ ?
Hallo Mischa,
man wird bestraft; indem man nicht nach vorne kommt.. ;-)
Google weiß im Regelfall sehr genau, wo der DC seinen Ursprung hatte un bewertet diese Seite entsprechend. All restlichen Artikel- bzw. Produktbeschreibungen sind für Google schlicht “uninteressant”
Viele Grüße,
Alex
Danke. Man lernt im SEO auch nie aus.
Großes Lob – ein toller Beitrag. Vor allem angesichts der Tatsache, dass aus vielen Websites SEO-technisch das allerletzte herausgekitzelt wird, der Webshop dazu jedoch eher stiefmütterlich behandelt wird.
Auch spannend ist die suchmaschinentechnische Optimierung innerhalb von Webshops, die einem selbst nicht gehören. Habe dazu mein KnowHow in einem kleinen, kostenlosen E-Book zusammengetragen: http://buchmarketing.net (Funktioniert hervorragend für Amazon ;-) …).
Herzliche Grüße,
Karl Kratz
[...] beim Shop-Relaunch von großer Bedeutung. Gerade bei einem Relaunch kommt es häufig zu Fehlern die aus SEO-technischer Sicht für eine langfristig schlechte Performance der Shop-Domain [...]
[...] bei einem Relaunch kommt es häufig zu Fehlern die aus SEO-technischer Sicht für eine langfristig schlechte Performance der Shop-Domain [...]
Wenn man sich mal die vielen Preisvergleiche und deren Content anschaut, dann glaube ich nicht, dass das Beibehalten einer Produktbeschreibung zu DC führt.
Vorrausgesetzt das Portal bietet eine Vielzahl von Produkten und hat somit viele tausende Content-Seiten.
Ganz wichtig auch: Die Ladezeiten optimieren. Da freut sich nicht nur die Suchmaschine, sondern auch der User.
Sehr gute Zusammenstellung der wichtigsten SEO-Tipps für Online-Shops. Auch an die URL-Struktur der Shops sollte gedacht werden. Viele Shop-Systeme liefern ja eher unsaubere URLs mit vielen Parametern. Wichtig ist auch, wie mit alten Kategorien oder Produkten umgegangen wird.
[...] SEO beim Shop-Relaunch von großer Bedeutung. Gerade bei einem Relaunch kommt es häufig zu Fehlern die aus SEO-technischer Sicht für eine langfristig schlechte Performance der Shop-Domain [...]
Danke!
Es hat mich schon schwer gewurmt, dass ich bei 20.000 Artikeln, die sich technisch zu 95% ähneln, irgendwann keinen UC mehr hinbekomme. Aber dieser Beitrag beruhigt mich schon ein wenig.
Ich bin dennoch hart dabei, die Texte mit möglichst vielen verschiedenen Bausteinen zu versehen, die die technischen Eigenschaften beschreiben.
Schwierig umzusetzen ist aber auch das Call-to-action-Prinzip. Es wirkt für mich leider etwas Marktschreier-artig, wenn ich werbegeschickt zum Kauf auffordere, á la: “Greifen Sie jetzt zu!” Dafür sind bei uns die individuellen Teasertexte zuständig, die ganz oben auf der Produktseite stehen.
Die restliche Beschreibung ist technisches Geplänkel.
Wir arbeiten auch immer fleißig an der Webseiten-Optimierung. Wichtig ist meines Erachtens auch, dass man darauf achten sollte, wie genau die Title-Tags vergeben bzw, genutzt werden.
der Tag sollte als Überschrift erster Kategorie auch wirklich nur einmal auf einer Seite vorkommen. Des weiteren wird auch immer mehr Gewichtung auf die Geschwindigkeit einer Webseite gelegt, so dass man sich wirklich auf die wichtigsten Bausteine festlegt und seinen Shop nicht unnötig mit Javascripten, Modulen etc. vollstopft.
Der Kunde sollte zum “Kaufen wollen” animiert werden und nicht die 25 Bling Bling Applikationen begutachten.
Daher ist m.E. ein sauberes cleanes Shoplayout nicht zu unterschätzen.