Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf – Fulfillment im eCommerce
Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf
Viele Shopbetreiber investieren viel Geld in Adwords, Newsletter Kampagnen, Mailings, Bewertungssysteme und viele andere Presales-Aktivitäten, um die Kunden zum Kaufen im Webshop zu animieren. Viele Shopbetreiber machen dann kurz nach dem Bestelleingang die ersten großen Fehler, schnell einen alten Karton von einem Lieferanten genommen, Produkt „rein“ und mit alten Füllmaterialien (Styroporschnipsel und Zeitungspapier) aufgefüllt und zugeklebt, wird das Paket an den Kunden versendet. Der Kunde ist voller Erwartung auf seine gekauften Waren und wurde im Idealfall schon per E-Mail darauf aufmerksam gemacht, wann sein Paket eintreffen wird. In dem Moment, wo der Kunde das „alte“ Paket öffnet, fällt Styropor auf den Boden und er hat das Gefühl, Opfer einer „Resteentsorgung“ geworden zu sein. Dieser kurze Exkurs soll auf die oftmals vernachlässigten Versandpraktiken hinweisen, die sicherlich jeder schon einmal am eigenen Leibe erlebt hat. Zum Ausdruck kommen soll, dass sich das „Kauferlebnis“ nicht bei der Bestellung, sondern viel mehr beim Erhalt der Ware abspielt! Ein perfekt verpacktes, mit einer Tüte Gummibärchen versehenes und mit der Marke des Shops gebrandetes Paket erzielt ein besonderes Aha-Erlebnis beim Kunden, er wird sich garantiert bei seiner nächsten Shoppingtour an diesen Moment erinnern.
Doch was gehört für einen Shopbetreiber zum „perfekten“ Fulfillment? Die Kombination aus Logistik, Statusmeldungen, professioneller Versandverpackung, einem ausgereiften Service (auch Hotline/Bestellannahme) und Retourenprozess sind heute unumgängliche Bausteine für den Erfolg eines Onlineshops.














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Dass die Logistik in einer Beziehung zwischen Online-Händler und (potenziellen) Kunden eine große Rolle einnimmt, zeigt auch der ECC-Shopmonitor Spezial. Hier zeigt sich ein klarer Zusammenhang zwischen der Bewertung logistischer Faktoren und dem Image eines Online-Shops.
Schauen Sie mal rein: http://www.ecc-shopmonitor.de
Beitrag in der ecommercelounge von heute: http://www.ecommerce-lounge.de/fulfillment-ecommerce-475/
Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf – Fulfillment im eCommerce: http://bit.ly/8JB8yg | wie recht ihr habt @ecommercelounge
Ist es denn tatsächlich so, das Gummibärchen und Logos auf dem Karton die Bindung zum Kunden verstärken? Eine Trackingnummer würde mir als Kunde komplett ausreichen.. Lieber ein günstiges Produkt, als den Aufschlag für eine Fulfillment-Lösung weiterberechnet zu bekommen…
RT @Eyesdieler: Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf – Fulfillment im eCommerce: http://bit.ly/8JB8yg | wie recht ihr habt @ecommercelounge
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RT @shop_lupi: Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf – Fulfillment im eCommerce: http://bit.ly/8JB8yg via @ecommercelounge
zustimmung. den “gummibärchen-effekt” gibts :)
Absolut! Und es müssen ja nicht immer oder nur Gummibärchen sein.. Je nach Zielgruppe eignen sich viele Kleinigkeiten bestens, um eine persönliche Bindung zum Kunden herzustellen..
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Statt Gummibärchen ist z.B. Seidenpapier bei Hemden oder Dessous ein Faktor. Aber nicht nur das. Es geht auch um die Umverpackung der Produkte im Paket. Kommt das Hemd im Karton oder im Polybeutel? (Klar, da ist man von den Lieferanten abhängig.) In jedem Fall sollte man sich mal Unboxing-Videos auf YouTube ansehen – da versteht man, was “Inszenierung” sein kann. Das reicht zwar nicht als Geschäfts-Differenzierung (wie man an der Pleite von Redenvelope in den USA gesehen hat), aber letztlich ist wegen der Rückgabefrist das Öffnen des Pakets der eigentliche “Point of Sale”. Da muss das Umfeld stimmen, nicht nur die (oft nicht exklusive) Ware.
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Ich halte es da auch ein wenig wie “shoplust” schon schrieb:
Wenn ich ein absolut billiges Produkt haben will, dann würde ich auf teure Umverpackung verzichten. Also z.B. bei Alltagsgegenständen, die nur wegen des Preises im Netz bestellt wurden.
Wenn ich mir aber vorstell, dass ich mir was von Apple bestelle und das ist dann in Zeitungspapier eingwickelt…. *grusel*
[...] Der Online-Markplatz Amazon bietet Online-Händlern nun die Option für ein Multi-Channel Fulfillment über den eigenen Logistikdienst „Fulfillment by Amazon“ (kurz FBA). Der neue Logistikservice ermöglicht es Online-Händlern nun, ihre Ware bei Amazon einzulagern und bei getätigtem Verkauf verpacken und verschicken zu lassen. Für Online-Händler wird das Thema Fulfillment indes immer wichtiger. [...]
Bei besonders hochwertigen Waren, wie zum Beispiel Echtschmuck, sollte auch die Qualität der Verpackung stimmen. Dabei denke ich aber nicht an die Transportverpackung. Diese ist Kunden nicht besonders wichtig. Ein hochwertiges Etui sorgt für einen Wow-Effekt.
Jeder Kunde sollte auf Wunsch natürlich seine Sendungsnummer verfolgen können. Ansonsten muss ich sagen das sich je nach dem was für Ware verkauft werden soll natürlich die Verpackung entsprechend angepasst werden muss. Geschenke finde ich unnötig.