Seit gestern hat Amazon auch in Deutschland einen eigenen Online-Bezahldienst, der Name: „Bezahlen über Amazon“. Bereits aus den USA und Großbritannien bekannt, steigt Amazon damit nun auch in Deutschland in den direkten Konkurrenzkampf zwischen Marktführer PayPal und Sofortüberweisung.de ein.

Händler haben ab sofort die Möglichkeit, den Bezahldienst zu integrieren. Für Amazon-Kunden erleichtert sich damit auch das Einkaufen auf Drittseiten: Der Amazon-Bezahldienst nutzt die Zugangsdaten von Amazon und die dort hinterlegten Kundendaten. Dazu Eric Broussard, General Manager von Amazon Payments Europe:

“Wir versuchen, das Einkaufen im Internet für unsere Kunden langfristig so einfach wie möglich zu machen. Mit Bezahlen über Amazon können jetzt hundert Millionen unserer Kunden weltweit, sicher und bequem auf den Websites von Onlinehändlern in ganz Deutschland einkaufen.”

Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum Einen lassen sich durch bereits hinterlegte Daten des betreffenden Amazon-Kontos Kaufabbrüche verringern, zum Anderen profitiert der Händler durch das große Vertrauen der Kunden gegenüber Amazon. Und davon bietet Amazon derzeit rund 130 Millionen.

Die Kosten für „Bezahlen über Amazon liegen etwa auf einem Niveau mit PayPal: Je nach Volumen werden zwischen 1,2 und 1,9 Prozent sowie einem Festbetrag von 35 Cent pro Transaktion fällig. Günstigster Anbieter der Spitzengruppe bleibt damit weiterhin Sofortüberweisung.de.

Ihre Meinung zum neuen Amazon-Bezahldienst

Sagen Sie uns, was Sie zu “Bezahlen über Amazon” denken. Neuer Big-Player, oder doch nur Randnotiz in einem besetzten Markt? Was sehen Sie aus Kundensicht als Vor- bzw. Nachteil? Wie würden Sie als Shopbetreiber reagieren? Einbinden? Abwarten? Was sind Ihre allgemeinen Gedanken? Wir freuen uns über Ihre Meinung in den Kommentaren.