Bei Rakuten in Japan werden bekanntlich eher große Brötchen gebacken. Die wachsende Einflussnahme im europäischen sowie amerikanischen Markt zeugen eindrucksvoll davon, dass man in Zukunft großes vor hat. Das gilt auch für den Verkauf über mobile Endgeräte. Nachdem hierzulande noch verhalten und teilweise unsicher auf die künftige Bedeutung des Mobile Commerce reagiert wird, hat man sich in Tokio längst entschieden: Rakuten sieht nicht weniger als einer Verneunfachung des Online-Sales-Volumens durch den M-Commerce entgegen.

Während Smartphones in den vergangenen Jahren Treiber dieser Entwicklung waren, erwartet die Rakuten Gruppe gerade durch die wachsende Beliebtheit von Tablet-PCs große Potenziale für den Online-Handel.

Auf unserer Reise nach Tokio (Reisebericht folgt in Kürze), wurde bereits deutlich, dass man sich in Japan nicht zu weit aus dem Fenster lehnt: Absätze von über 70% via Mobile-Device sind dort keine Seltenheit. In wie weit man hierzulande schon bereit dafür ist, wird sich zeigen – und nicht zuletzt daran liegen, wie man den Käufern das mobile Shoppen ermöglichen wird.