Das mobile Internet hatte viele Hürden nehmen müssen, bis es endlich durch die Smartphone- Verbreitung massentauglich geworden ist und sich durchgesetzt hat. Wer an mobile Internet denkt, hat mittlerweile nicht mehr die WAP-Seiten im Kopf, sondern kann sich über mobile Usability – freundliche Apps und Websites freuen. Doch auch hier gibt es leider noch jede Menge Nachholbedarf.

Der Countdown für den mCommerce läuft bereits

Wie die Befragung von Fittkau&Maaß im W3B-Report ergeben hat, nutzen bereits 50% der Nutzer von mobilen Endgeräten die Möglichkeit zum mobilen Shoppen. Ganze 11,8% kaufen/bestellen sogar wöchentlich über das mobile Internet und bilden für den mobile Commerce die Basis-Zielgruppe. Weiteres Potential für den mCommerce ist bereits jetzt schon vorhanden, denn 38% der Befragten kauft eher selten ein, ist aber nicht davon abgeneigt mobiles Shopping verstärkt zu nutzen. Bei der Befragung wurden Nutzer von Smartphones, Internet-Handys und Tablet-PCs im Rahmen der mCommerce-Befragung betrachtet.

Die nachfolgende Grafik zeigt deutlich auf, dass die Größe des Displays in direkter Relation zum Konsumverhalten steht. Denn je größer das Display ist, desto größer ist das Kaufinteresse und damit das auch das Potential für mobile Shops. Selbstverständlich hängt das auch stark mit der mobile Usability zusammen, was aber nicht direkt durch die Befragung hervorgeht.

mobile Usability pusht den mobilen Abverkauf

Klar ist aber, auch beim mobile Shopping gilt weiterhin, je komfortabler der User zu den gewünschten Informationen und zum Warenkorb kommt, umso eher schließt er den gesamten Kaufprozess auch ab. Der Warenkorb-Prozess muss natürlich dann auch für den mobilen User optimal gestaltet sein und darf keine Barrieren oder Verweise auf Webseiten haben, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. Wer im mobile Commerce einsteigt und den User über verschieden Kanäle mobile Ansprechen will, muss den kompletten Informationsprozess im mobilen Kontext sehen und daraufhin optimieren. Macht man das nicht, verschenkt man nicht nur Potential, sondern verschwendet auch investiertes Geld. Zudem speichert der User das mobile Shopping-Erlebnis als negativ ab und wird wahrscheinlich so schnell nicht wieder kommen.

mobile Commerce = eCommerce-Güter

Die Waren, die User über Smartphones oder Tablet-PCs kaufen, kommen den Produkten aus dem eCommerce sehr nahe. So sind die Favoriten beim mobile Shopping auch Bücher, Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen und Musik. Da die mobile Branche noch sehr jung ist, existiert hier noch eine geringere Konkurrenzsituation, die jeder Shop-Betreiber für sich nutzen sollte. Nur wenn schon, dann bitte auch optimiert.

Quelle: Bilder und Informationen bei Fittkau&Maaß

ist als Consultant bei Experte für Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung, Shop Optimierung, Testing, mobile Usability, mobile Kampagnen, mobile Websites/Landing Pages. Seit 2010 betreibt er einen eigenen Blog Rund um das Thema mobile. explido WebMarketing ist eine Fullservice Agentur für Performance Marketing und führender Anbieter von SEM, SEO, Affiliate Marketing, Display Advertising und Website Consulting.

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