Zu schätzen, wie viele deutsche Unternehmen tatsächlich aktiv im Bereich des Online-Handel unterwegs sind, ist kein leichtes Unterfangen. Die Experten von iBusiness, Shopanbieter.de, 100 Partnerprogramme und Wortfilter sind dieser Frage nachgegangen und nun zu einem entsprechenden Ergebnis gekommen. Basis der aggregierten Zahlen sind eigene Erhebungen, Umfragen unter Marktteilnehmern und Hochrechnungen sowie Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Allein 150.000 deutsche Online-Shops
Laut statistischem Bundesamt sollen von den knapp vier Millionen Umsatzsteuer zahlenden Unternehmen rund elf Prozent eCommerce betreiben, etwa 40 Prozent verkaufen dabei ihre Waren direkt auf der eigenen Website. Daraus ergibt sich eine Anzahl von rund 150.000 Unternehmen, die sich aktiv im Online-Handel betätigen.
Laut Hochrechnung sind derzeit etwa 388.500 Unternehmen im eCommerce-Umfeld aktiv. Dieser Wert setzt sich wie folgt zusammen:
Etwa 36.000 Unternehmen ist in mehr als einem Marktsegment engagiert. Die größte Überschneidung liegt hier bei Online-Händlern mit einem weiteren Vertriebsweg über ebay. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Teilmärkte ist auf iBusiness.de abrufbar.
Rund 400.000 Unternehmen im deutschen eCommerce: http://bit.ly/bqKObO via @ecommercelounge
In diesem Zusammenhang: Gerade mal 1/3 der Unternehmen nutzen die Potenziale von SEO-Maßnahmen. Gerade in der eCommerce Branche ist noch jede Menge zu holen.
Rund 400.000 Unternehmen im deutschen eCommerce…http://www.ecommerce-lounge.de/rund-400000-unternehmen-im-ecommerce-1000/
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Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, dass Unternehmen, die Marktführer in bestimmten Bereichen sind, das Thema E-Commerce verschlafen oder nur halbherzig angehen…
Aus zahlreichen Projekten und Gesprächen habe ich in den letzten Jahren erfahren, dass man sich den Schritt ins E-Commerce meist zu einfach vorstellt. Doch Low-Budget-Anbieter wird dann schnell die Illusion verbreitet, dass es mal eben mit ein paar Tausend Euro für ein Open-Source-Shopsystem gemacht sei. Alles weiter ergibt sich dann quasi von selbst.
Wenn man heue als Unternehmen den Weg in den elektronischen Handel gehen will, dann sollte man eine realistische Kosten-Nutzen-Betrachtung durchführen und entsprechend ein großzügiges Budget planen. Denn häufig sind die Initialkosten gar nicht das Problem: Sich aber bei Google & Co. und letztendlich beim Kunden in der Wahrnehmung zu verankern kostet nicht nur eine Menge Zeit sondern vor allem Geld…
Diese Zahlen hätte ich nun doch noch gerne um die “Karteileichen”, deren Onlineumsatz dauerhaft gegen Null tendiert, bereinigt. Wenn man dann noch die ganzen Nebenberufler mit recht kleinem Zusatzverdienst extrahiert, bleibt vielleicht bestenfalls ein Drittel übrig, das man wirklich ernst nehmen kann.
Sehr interessante Informationen. Mit diesen Zahlen hätte ich nie gerechnet. Gruß Dani
Also, dass es viele sind, die im Onlinegeschäft mitmischen hätten wir ja gedacht, aber, dass das Ganze bereits so weit fortgeschritten ist, überrascht mich jetzt. Es wundert mich zudem, dass ebay noch so große Anteile hält…ich denke, dass der Trend klar zu eigenen Onlineshops geht!
Aber es ist eine sehr interessante Analyse! Besten Dank!
Das Internet wird immer wichtiger, dadurch steigt auch logischerweise die Zahl der Onlineshops. Allerdings denke auch ich das der Trend klar gegen eBay geht.
Für die Shopbetreiber muss das Ziel heißen: 100% Shop!
Nachdem die Preise bei ebay mal wieder gestiegen sind hab ich mich auch entschlossen ein eigenen Onlineshop zu machen. Schade nur das so eine Große Plattform wie ebay so die Kunden verkrault.
Super Beitrag!