Gerade für die Betreiber eines Onlineshops ist eine gute SEO-Strategie wichtig, mit der eigenen Webpräsenz gute Positionen in den Suchergebnissen zu erreichen. Dazu zählt beispielsweise die Auswahl passender Keywords und die nachhaltige OnPage Optimierung. Wir zeigen Ihnen die 5 Fehler, die es im Zusammenhang mit der Optimierung zu vermeiden gilt.

1. Falsche oder fehlende Keywordoptimierung

Oftmals werden einzelne Unterseiten nicht auf ein bestimmtes Keyword ausgerichtet. Dann kann eine Suchmaschine nur schwer erkennen, worum es auf der Seite geht. Richten Sie daher bestenfalls eine Unterseite auf ein Schlüsselwort aus und achten Sie darauf, dass der Themenfokus auf diesem Begriff liegt.

Bringen Sie das Keyword im Title und in der Meta Description unter, damit die Suchmaschine sofort erkennen kann, was das Thema der Seite ist. Diese beiden Elemente erscheinen in der Sucheergebnisliste bei Google. Title und Description sind also ausschlaggebend dafür, ob die Suchenden auf Ihr Ergebnis und damit auf Ihre Webseite aufmerksam werden und diese auch anklicken.

<title>Keyword und Überschrift der Seite</title>

<meta name=”description” content=”Beschreiben Sie hier den Inhalt Ihrer Seite und animieren Sie den Suchenden zum Klicken auf das Suchergebnis.”>

Platzieren Sie das gewünschte Keyword zusätzlich in H-Überschriften und auch im Text. Vorteilhaft ist es zudem, wenn auch Synonyme genutzt werden. Für die Besucher Ihrer Seite macht das Lesen der Texte so viel angenehmer.

Checkliste für einen guten Keyword Fokus der Webseite:

  • Richten Sie jeweils eine Unterseite auf einen Suchbegriff aus.
  • Bringen Sie das Keyword in Title, Description und H-Überschriften unter.
  • Verwenden Sie Synonyme des Keywords.

2. Mangelhafte Performance

Da sich die Zahl der mobilen Zugriffe stetig steigert, wird die Ladezeit bzw. die Servergeschwindigkeit zu einem bedeutenden Kriterium für Betreiber von Onlineshops. Studien beweisen, dass Besucher bei zu langen Wartezeiten auf das Anzeigen von Inhalten einer Seite diese schnell wieder verlassen. Achten Sie auf jeden Fall stets auf die Leistungsfähigkeit und vor allem die Erreichbarkeit des entsprechenden Servers, auf dem sich Ihre Webseite befindet. Ist der Server nämlich nicht erreichbar, können die potentiellen Kunden Ihren Onlineshop auch nicht besuchen und keine Produkte kaufen.

Quelle: OnPage.org - Verfügbarkeit des Servers überprüfen

Quelle: OnPage.org – Verfügbarkeit des Servers überprüfen

Checkliste für die Performance Optimierung Ihrer Webseite:

  • Achten Sie darauf, dass der Server, auf dem sich die Webseite befindet, stets erreichbar ist.
  • Verkürzen Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite, indem Sie beispielsweise JavaScript Dateien komprimieren.

 

3. Schlechte Produktbeschreibungen

Viele Onlineshops übernehmen immer noch Produktbeschreibungen vom Hersteller. Das kann jedoch zu Problemen führen. Der Text mag zwar gut formuliert sein und sämtliche relevante Informationen enthalten, Sie können aber davon ausgehen, dass neben Ihnen auch der Hersteller sowie weitere Händler den Herstellertext als Produktbeschreibung nutzen. In diesem Fall registriert Google einen solchen Text auf Ihrer Seite als Duplicate Content (doppelter Inhalt). Benutzen Sie daher vorzugsweise eigene Texte, die einzigartig sind und einen hohen Informationsgehalt aufweisen.

Checkliste für die Produktbeschreibungen Ihrer Webseite:

  • Verwenden Sie eigens erstellte Produktbeschreibungen.
  • Informieren Sie die potentiellen Kunden ausführlich über das Produkt.
  • Stellen Sie alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

 

4. Bilder richtig optimieren

Mit aussagekräftigen Produktbildern und Detailansichten können Onlineshopbetreiber ihren potentiellen Kunden die Kaufentscheidung erleichtern oder sie von den Produkten begeistern.

Definieren Sie beim Einbinden von Bildern auf Ihrer Webseite immer sofort ein passendes ALT-Attribut. Denn Suchmaschinen sind textbasiert und deshalb können sie die Informationen auf Bildern nur schwer auslesen. In einem ALT-Attribut können Sie einen alternativen, beschreibenden Text hinterlegen und der Suchmaschine so zeigen, was dort zu sehen ist.

<img src=”dateiname.png” alt=”Beschreiben Sie hier, was auf dem Bild zu sehen ist und bringen Sie ggf. das Keyword unter.”>

Dieser Alternativtext kann auch von Screenreadern, welche blinden Nutzern die Webseiten vorlesen, genutzt werden. Außerdem wird der Text auch angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann.

Quelle: OnPage.org – ALT-Attribute analysieren und optimieren

Die Dateigröße der Bilder wirkt sich auf die Ladezeiten aus. Diese Wartezeit für Ihre potentiellen Kunden kann reduziert werden, indem Sie die Bilder in der Größe abspeichern, in der sie später angezeigt werden sollen. Außerdem können Sie die Qualität des Bildes herabsetzten, um die Datei so zu verkleinern.

Auch die Dateinamen der Bilder in Ihrem Onlineshop spielen eine Rolle. Der Dateiname enthält bestenfalls die genaue Produktbezeichnung und gegebenenfalls den Markennamen. Denn suchen potentielle Kunden in der Google Bildersuche nach dem Produkt können Sie so zusätzlichen Traffic auf Ihre Seite bringen, da das Bild dann in den Suchergebnissen in der Bildersuche erscheint.

Checkliste für die Optimierung der Bilder auf Ihrer Webseite:

  • Verwenden Sie ALT-Attribute, die Ihre Bilder beschreiben und ggf. das Keyword enthalten.
  • Verringern Sie die Dateigröße der Bilder und speichern Sie diese in der passenden Größe ab.
  • Verwenden Sie im Dateinamen die Produktbezeichnung und den Markennamen, um über die Bildersuche zusätzlichen Traffic zu generieren.

 

5. Vermeiden von Duplicate Content

Wenn verschiedene URLs den identischen Inhalt anzeigen oder eine Seite Ihres Onlineshops über verschiedene URLs erreichbar ist, erkennt Google das als Duplicate Content.

Nutzen Sie daher das Canonical Tag. Versuchen Sie dieses Meta Tag, das einer Suchmaschine mitteilt, welche URL vorzugsweise in der Ergebnisliste erscheinen soll, möglichst immer zu setzen. Ist die Seite einzigartig, verweist das Tag auf die identische URL. Für die Seite www.onlineshop.de/casio/digitalkameras/ würde das passende Canonical Tag dann so aussehen:

<link rel=”canonical” href=”www.onlineshop.de/casio/digitalkameras/” />

Ist der selbe Inhalt noch auf einer anderen Seite, z.B unter www.onlineshop.de/kameras/digitalkameras/, zu finden, verweist das Tag dieser Seite auf die für Google zu beachtende Seite (hier www.onlineshop.de/casio/digitalkameras/). Auf diese Duplikat-Seite müsste dann folgendes Canonical Tag eingebaut werden:

<link rel=”canonical” href=”www.onlineshop.de/casio/digitalkameras/” />

Checkliste zur Vermeidung von Duplicate Content:

  • Untersuchen Sie Ihre Seite nach Duplicate Content.
  • Verwenden Sie das Canonical Tag auf jeder Unterseite.
  • Verweisen Sie bei einzigartigen Seiten im Canonical Tag auf die Seite selbst.
  • Verweisen Sie bei Duplikat-Seiten im Canonical Tag auf die richtige Seite.

 

Fazit

Wenn Sie die beschriebenen Fehler vermeiden, verbessern Sie als Betreiber eines Onlineshops nachhaltig Ihre Erfolgschancen.

Achten Sie also darauf, dass Ihre Seite immer schnell für Ihre Kunden erreichbar ist. Passen Sie jede Unterseite auf ein Schlüsselwort an und zeigen Sie der Suchmaschine klar und deutlich worum es auf Ihren Unterseiten geht. Verwenden Sie einzigartige Produktbeschreibungen, um Ihre potentiellen Kunden zu überzeugen und vermeiden Sie so gleichzeitig Duplicate Content. Mit den passenden Bildern und den zugehörigen ALT-Tags runden Sie die Optimierung Ihrer Seite und eine optimale Produktpräsentation ab.

Mit Hilfe dieser Tipps, können Sie die Chancen Ihrer Webseite auf ein Top Ranking stark verbessern und helfen natürlich auch Ihren Nutzern bei der Lösung ihres Problems, das bei der Suche nach einem bestimmten Suchbegriff entstanden ist.