Mitte des Jahres sorgte das Unternehmen Tesco in Südkorea mit virtuellen Filialen für Schlagzeilen: Spezielle Plakatwände an Bahnhöfen erlaubten es den dortigen Fahrgästen, Produkte, die zusätzlich mit einem QR-Codes versehenen waren, nun einfach mit Hilfe eines Smartphones direkt vor Ort zu kaufen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Passend zum Weihnachtsgeschäft hält dieses Konzept nun auch in Deutschland Einzug: Die Firma Shopgate hat, zusammen mit dem Parfum-Outlet easyCOSMETIC, eine eigene Kampagne gestartet.

Den Anfang machen derzeit Plakate am Frankfurter Hauptbahnhof sowie in Butzbach, dem Firmensitz des Unternehmens. Mit Erfolg: Bereits in den ersten 4 Tagen wurden die QR-Codes auf dem Frankfurter Hauptbahnhof über 700x gescannt. Rund 25% der Scans führten zu einer direkten Kundenregistrierung, etwa 50 Scans führten zum Verkauf.

Ortwin Kartmann, CEO von Shopgate freut sich über die ersten Ergebnisse:

“Virtuelle Filialen sind eine neue Werbemöglichkeit, die völlig intuitiv Werbung mit Verkauf kombiniert. Die gewohnten Regale mit dreidimensionalen Produktbildern erwecken den Eindruck eines stationären Shops. Unsere Shopgate QR-Codes mit dem Shopping-Symbol in der Mitte signalisieren dabei, dass hier direkt eingekauft werden kann.”

Weitere virtuelle Filialen sollen, in Zusammenarbeit mit bereits angeschlossenen Shops, bereits in Kürze folgen. Shopgate verfügt derzeit über mehr als 200 registrierte Händler.

Shopgate – Mobile Shopping Leader

leitet das Product Management beim führenden Mobile Commerce Anbieter Shopgate. Vorher war Alexander Köhler viele Jahre Geschäftsführer der eCommerce-Agentur Conpark. Er beschäftigt sich vorrangig mit Trends und neuen Geschäftsmodellen im eCommerce, allem voran Mobile Commerce. Alexander Köhler ist zudem Mitgründer und -herausgeber der eCommerce Lounge.

    • Sören Nilsson

      Stimmt, gabs auf jeden Fall schon in Hamburg.

  • http://www.aliqua-naturkosmetik.de Lena Brouwer

    Damit ist Shopgate dann zweiter in Deutschland. Erster waren wir :-) bereits im Oktober.

    http://www.youtube.com/watch?v=Ia3wSYSBr-c

    Aber trotzdem eine schöne Kampagne.

  • http://blog.carpathia.ch Thomas Lang

    Und die Rangliste nochmals auf den Kopf gestellt. In D war

    1. Weltbild (http://www.buchmarkt.de/content/48160-hamburg-qr-plakataktion-fuer-weltbild-onlineshop.htm) im August 2011

    2. ALIQUA Naturkosmetik (http://www.kmf.de/neues/budnikowsky-eroeffnet-virtuelle-aliqua-naturkosmetik-boutiquen/) im September

    • http://www.aliqua-naturkosmetik.de Lena Brouwer

      Das stimmt. Weltbild hatte in Hamburg vorher schon einen Test gemacht. Es gibt bei diesen Aktionen so einiges was man beachten muss (vorallem was Plakatstandorte angeht). Da war die Weltbildaktion schon ein gutes Beispiel um Fehler nicht zu wiederholen und Gutes selbst noch besser zu machen.

  • OrangeSN

    Durch die Instant-Mentalität der Verbraucher würde ein Geschäft einen Onlineshop meistens schlagen, wenn der Kunde schon drin steht und sofern das Angebot vergleichbar ist. Ist es aber halt meistens nicht. Also zurück zu den Wurzeln. Was zeichnet ein Geschäft gegenüber einem Onlineshop aus? Auf die Plätze, fertig, LOS!

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